Schwangerschaft

FAQs

Die Schwangerschaftsvorsorge


Nach Feststellung Ihrer Schwangerschaft wird eine Erst-Blutentnahme veranlasst. Ihr Mutterpass wird ausgestellt und sollte ab jetzt Ihr ständiger Begleiter sein. Zusätzlich erfolgen eine Ernährungsberatung sowie die Aufklärung über die drei Ultraschall-untersuchungen, die während Ihrer Schwangerschaft laut Mutterschaftsrichtlinien durchgeführt werden sollen. Die Schwangerschaftsvorsorge erfolgt in 4-wöchigem Rhythmus. Bei jedem Arztbesuch wird Ihr Blutdruck gemessen, Ihr Gewicht und Ihr Urin kontrolliert. Diese Daten werden von uns in Ihrem Mutterpass dokumentiert. Um das Vorliegen eines Eisenmangels festzustellen, wird in regelmäßigen Abständen ein kleines Blutbild veranlasst. Weitere geplante Blutabnahmen finden in der 23. - 24. SSW (Glukosetoleranztest und 2. Antikörpersuchtest) und ab der 32. SSW (HBS-Antigen) statt. Ca. ab der 28. SSW erfolgen CTG-Untersuchung (Herztöne u. Wehenschreiber).




Sinnvolle Ergänzungen zur Mutterschaftsvorsorge


Cytomegalie CMV (Erst-Blutabnahme) Bei Ihrem ungeborenen Kind kann CMV zu einer Reihe von Krankheitszeichen, Fehlbildungen oder gar zur Fehlgeburt führen. Eine Studie hat u.a. gezeigt, dass ¼ der schwerhörig geborenen Kinder ihr Hörvermögen aufgrund einer CMV-Infektion in der Schwangerschaft eingebüßt haben. Toxoplasmose-Screening (Erst-Blutabnahme sowie ggf. Kontrollen) Toxoplasmose ist eine Infektion mit Parasiten, die bei Schwangeren zu Fehlgeburten und Missbildungen beim Ungeborenen führen können. Wir kontrollieren es gleich nach Feststellung Ihrer Schwangerschaft. Bei einem negativem Testergebnis werden in der 16. und 24. SSW erneute Kontrollen veranlasst. TSH (Erst-Blutabnahme) Eine leichte Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen kann die gesunde Entwicklung Ihres Kindes während der Schwangerschaft beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall kommt es zu frühzeitigen Wehen oder gar zu einer Fehlgeburt. Ringelröteln (Erst-Blutabnahme) Ringelröteln können durch die Plazenta auf Ihr ungeborenes Kind übertragen werden. Dies kann zur Totgeburt, zu Wassereinlagerungen in verschiedenen Organen und zur Hemmung der Bildung von roten Blutkörperchen des Kindes und damit zur Anämie führen.
Streptokokken-B-Abstrich (35.-38. SSW) Streptokokken-B können während der Geburt übertragen werden und zu schweren Infektionen des Kindes wie Lungenentzündung, Sepsis oder Hirnhautentzündung führen. Werden die Bakterien nachgewiesen, wird während der Geburt prophylaktisch Antibiotika gegeben. So kann in den meisten Fällen eine Infektion beim Neugeborenen in den ersten Lebenstagen vermieden werden. Viele Krankenkassen übernehmen sogar die Kosten für diese sinnvollen Leistungen. Sprechen Sie uns an, wir beraten sie gerne.




Der erste Ultraschall laut Richtlinien (9. - 12. SSW)


In der 9. – 12. SSW erfolgt der erste große Ultraschall im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen. Dieser Ultraschall soll in erster Linie die Schwangerschaft bestätigen. Für die werdenden Eltern ist das meist ein sehr aufregendes Erlebnis. Der kleine Embryo ist schon sehr gut erkennbar und auch der Herzschlag kann über den Ultraschall gehört werden. Manchmal sind auch unkontrollierte Bewegungen zu sehen. Folgende Daten werden ermittelt: • Lage, Bewegungen und Herzaktivität des Babys • Scheitel-Steiß-Länge (SSL) • Feststellung der Einlings- oder Mehrlingsschwangerschaft • Entwicklung von Gehirn, Organen und Gliedmaßen




Klarheit - Für ein gutes Bauchgefühl (NIPT ab 11. SSW)


Mit nur einer einzigen Blutprobe kann der NIPT Ihnen bereits ab der 11. SSW eine Auskunft über die Entwicklung Ihres Kindes geben.
Die Ergebnisse liegen nach wenigen Tagen vor.
Wie funktioniert das?
Während Ihrer Schwangerschaft enthält Ihr Blut DNA Bruchstücke des heranwachsenden Kindes. Der NIPT untersucht diese kindliche DNA in Ihrem Blut, um festzustellen, ob eine Trisomie 13, 18 oder 21 vorliegt. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.




Ersttrimester-Screening auf Wunsch (13. - 14. SSW) Nackenfaltemessung


Als Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Schwerpunkt in der Pränataldiagnostik (Degum Stufe II), können wir Ihnen u.a. das Ersttrimester-Screening als ergänzende Leistungen anbieten. Am Anfang dieser Untersuchung steht ein ausführliches Gespräch, bei dem wir sowohl Ihre eigene als auch Ihre Familienanamnese erfragen. Darüber hinaus werden auch humangenetische Faktoren, die bei der Vererbung von Krankheiten eine Rolle spielen, erfasst. Im Anschluss führen wir eine intensive Ultraschalluntersuchung durch. Dabei bemühen wir uns, eine exakte Beurteilung der Extremitäten, der Hirnanlage, der Füllung der Harnblase und des Magens sowie der Beurteilung der Körperoberfläche vorzunehmen. Des Weiteren beurteilen wir die inneren Organanlagen wie Lunge, Leber, Zwerchfell, Nieren und Herz. So können bereits zu einem hohen Prozentsatz häufige Fehlbildungen ausgeschlossen werden. Darüber hinaus bemühen wir uns neben der Nackenfaltenmessung die sogenannten Zusatzmarker für die Risikoberechnung Ihres individuellen Risikos für das Vorliegen einer Chromosomenstörungen [13, 18 und 21] zu erfassen. Das erhöht die Erkennungsrate genetischer Erkrankungen deutlich. Eine abschließende Blutabnahme mit Bestimmung des schwangerschaftsspezifischen Eiweißes PAPP-A und der β-Untereinheit des Schwangerschaftshormons HCG komplettieren das Ersttrimester-Screening. Die Ergebnisse dieser beiden Hormone fließen ebenfalls in die Risikoberechnung mit ein. Nach Vorlage der Ergebnisse sprechen wir alles mit Ihnen persönlich durch und stehen für Fragen selbstverständlich zur Verfügung. Da alle werdenden Eltern individuelle Bedürfnisse haben, bieten wir Ihnen unser Ersttrimester-Screening in zwei Varianten an: Ersttrimester-Screening (Klassische Nackenfaltenmessung) • Ultraschalluntersuchung, Blutentnahme, Risikoberechnung, humangenetische Beratung Ersttrimester-Ultraschall-Screening • Ultraschalluntersuchung, humangenetische Beratung Diese Variante ist vor allem für Eltern geeignet, die während der Schwangerschaft keine statistische Aussage über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Chromosomenstörung ihres Kindes wünschen, aber wissen möchten, ob die ausführliche Ultraschalluntersuchung Auffälligkeiten zeigt. Tipp: Der beste Untersuchungszeitpunkt liegt zwischen SSW 12+3 – 13+5 Übrigens: Die meisten gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich an der Kostenübernahme des Ersttrimester-Screenings in hohem Maße (ca. 80%) Bitte klären Sie dieses persönlich mit Ihrer Krankenkasse!




Schwanger - Wie geht es weiter?


Nach der Feststellung Ihrer Schwangerschaft händigen wir Ihnen eine Mappe mit allen wichtigen Unterlagen über die Schwangerschaft und die Geburt aus. Diese Informationen sollen Ihnen als werdende Eltern helfen, Ängste auszuräumen und die Schwangerschaft als eine besondere Erfahrung des Glücks und der Freude wahrzunehmen. Mit unserer Baby-Glück-App begleiten wir Sie von Anfang an auch zuhause. Wöchentlich erhalten Sie nützliche Tipps und Wissenswertes rund um ihre Schwangerschaft. So können Sie die schönen Momente noch sicherer genießen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch jederzeit für Fragen zur Verfügung – als Partner durch eine möglichst entspannte Zeit. Darüber hinaus können Sie auch die Schwangerschaftsbegleitung durch unsere Hebammen Anne-Marie Stamm und Ineke Frerichs-Bronn in Anspruch nehmen. Alles unter einem Dach – damit Sie sich voll und ganz auf die Geburt freuen können. Vereinbaren Sie einen Termin – wir freuen uns auf Sie!




Zweiter Ultraschall nur Biometrie (19.- 22. SSW)


Jetzt sind bereits alle Strukturen Ihres Babys entwickelt und es liegt auch schon ein relativ großes Fruchtwasserpolster vor. Das begünstigt eine systematische Untersuchung zu diesem Zeitpunkt. Vorher klären wir mit Ihnen in einem Gespräch, ob Sie lediglich die biometrischen Daten (Größe und Gewicht) ihres Baby untersucht haben möchten, oder aber ob Sie sich für das erweiterte Ultraschall nach Degum II entscheiden. Als qualifizierter Untersucher führt Dr. Frank Wollenhaupt die erweiterte Fehlbildungsdiagnostik persönlich in unserer Praxis durch.




Erweiterte Fehlbildungsdiagnostik - DEGUM II (19. - 22. SSW)


In meiner Praxis führe ich eine Begutachtung nach den erweiterten Standards der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin durch (Degum Stufe II). Hierfür bin ich bereits seit 2009 zertifiziert. Auch Fachkollegen können mir per Überweisungsschein Risikoschwangere, aber auch Schwangere mit Fehlbildungsangst, direkt vorstellen. Der beste Zeitpunkt für die normal geplante erweiterte Fehlbildungsdiagnostik liegt zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche. Dann ist der Fetus mittels Ultraschall besonders gut zu untersuchen. In den allermeisten Fällen führen die Untersuchungen zu einer Bestätigung der normalen kindlichen Entwicklung. Dies gibt den werdenden Eltern Sicherheit und führt erfahrungsgemäß zu einer enormen emotionalen Entlastung. In Ausnahmefällen, in denen Fehlbildungen erkannt werden, ist es mein Anliegen, den werdenden Eltern in allen Fragen begleitend zur Seite zu stehen. Weiterführende Schritte, wie z.B. die interdisziplinäre Kontaktaufnahme mit den zuständigen Pränatalzentren, können auf Wunsch von mir organisiert werden. Doppler-Sonographie: Die Doppler-Sonographie wird regelmäßig mit der Fehlbildungsdiagnostik kombiniert. Sie ist eine besondere Form der Sonographie, bei der unter Ausnutzung des Doppler-Effektes der Blutfluss durch die Blutgefäße hörbar und sichtbar gemacht werden kann. So lassen sich farbliche Blutflüsse in verschiedenen Gefäßen der Plazenta und des Feten darstellen und beurteilen. Durch diese Methode können insbesondere Risikoschwangerschaften gut überwacht bzw. eine mögliche kindliche Versorgungsgefährdung frühzeitig erkannt werden. Ihr Dr. Frank Wollenhaupt




Verlaufsbeobachtung (24. – 28. SSW)


Während eines zusätzlichen Ultraschalls zur Wachstums- und Versorgungskontrolle Ihres Kindes, werden grundsätzlich Bilddokumentationen erhoben, ggf. auch in 3D. Bei einem 3D-Bild in unserer Praxis handelt es sich ausschließlich um eine kurze Momentaufnahme. Diese Verlaufsbeobachtung der fetalen Entwicklung hat keinerlei schädliche Wirkung auf Ihr ungeborenes Kind. Bilddokumentationen, die im Rahmen dieser Untersuchung erhoben werden, können wir Ihnen selbstverständlich auf Wunsch zur Verfügung stellen. Eine 3D-Aufnahme Ihres Kindes im Mutterleib ist immer eine ganz besondere Erinnerung. Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Baby!




Dritter Ultraschall laut Richtlinien (30. - 32. SSW)


Jetzt findet die offiziell letzte Ultraschalluntersuchung laut Mutterschafts-Richtlinien statt. Es werden noch mal die Lage und Größenentwicklung des Babys, die Fruchtwassermenge sowie der Mutterkuchen kontrolliert.




Praxisbesonderheit - als Schwerpunktpraxis


In den Mutterschaftsrichtlinien ist eine Ultraschalluntersuchung am Geburtstermin nicht vorgesehen. Trotzdem führen wir grundsätzlich einen Ultraschall durch. Der Fokus liegt hierbei auf die Wachstumskontrolle, Messung der Fruchtwassermenge und Farbdoppleranalyse, um die kindliche Blutversorgung zu prüfen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auf Wunsch natürlich noch weitere Ultraschalluntersuchung an, die sogar zu einem großen Teil von Ihrer Krankenkasse unterstützt werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!




Jetzt ist Ihr Baby da!


Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Kindes - wir freuen uns mit Ihnen und wünschen von Herzen eine spannende und liebevolle Zeit im Kreise Ihrer Familie. Abschlussuntersuchung in unserer Praxis: Die erste Untersuchung findet meist noch im Krankhaus oder durch Ihre Hebamme statt. Gerne sehen wir Sie ca. 1 Woche nach der Entbindung, um aktuelle Probleme oder Beschwerden gemeinsam zu besprechen. Die eigentliche Abschlussuntersuchung (u.a. Kontrolle der Rückbildung der Gebärmutter, Ausschluss von Plazentaresten) findet ca. 6 - 8 Wochen nach der Entbindung in unserer Praxis statt: • Allgemeinuntersuchung • ggf. Hämoglobinbestimmung • Feststellung des gynäkologischen Befundes • Blutdruckmessung • Untersuchung des Mittelstrahlurins • Beratung der Mutter, u.a. zur Empfängnisverhütung Wir freuen uns auf Sie und Ihr Baby!





Adresse

Hauptstraße 204

26802 Moormerland/Veenhusen

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Email: info@praxis-wollenhaupt.de

www.praxis-wollenhaupt.de

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