Wechseljahre Die Wechseljahre stellen für jede Frau einen besonderen Lebensabschnitt dar. Meist geprägt von Unsicherheit, Ängsten oder gar Depressionen. Jede Frau erlebt diese Zeit auf Ihre ganz individuelle Art. Das ganze Thema des Älterwerdens sowie die Akzeptanz seines eigenen Körpers sind sehr sensibel. Jede Frau sollte ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass dieser neue Lebensabschnitt auch neue Chancen bereithält. Natürlich aktiv und fit -  auch über 50. Wichtig ist, dass Sie sich selbst treu bleiben – Sie sind immer noch Sie – in jeder Hinsicht. Den körperlichen Symptomen, aber auch seelischen Problemen in dieser Zeit, können wir heute auf unterschiedlichste Weise begegnen. Es gibt eine Reihe von Therapiemöglichkeiten, die mittlerweile sogar bis tief in die Naturheilkunde hineinreichen. Gerne begleiten wir Sie während dieser wichtigen Lebensphase und unterstützten Sie mit einer individuellen, für Sie in Frage kommenden Therapie. Wichtig für uns ist, dass Sie sich nicht mit Ihren körperlichen, psychischen oder sexuellen Problemen allein fühlen. Wir sind für Sie da. Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis. Wissenswertes über die Wechseljahre Medizinisch werden die Wechseljahre auch als Klimakterium bezeichnet. Nach der Pubertät sind die Wechseljahre die zweite große hormonelle Umstellung im Leben einer Frau. Es handelt sich um einen ganz natürlichen und unvermeidlichen Prozess und nicht um eine Krankheit. Die Wechseljahre setzen ca. ab dem 40. Lebensjahr ein. Wir unterscheiden nachfolgende Phasen: Die Menopause: Als Menopause wird die letzte spontane, von den Eierstöcken gesteuerte Regelblutung bezeichnet. Wenn 12 Monate lang keine weitere Regelblutung mehr erfolgt ist, lässt sich der Zeitpunkt rückwirkend bestimmen. Die Prämenopause: Die Zeit vor der Menopause wird als Prämenopause bezeichnet (lat. prä = vor). Sie beginnt meistens zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Es kommt immer mehr zu einer Reduzierung der Funktion der Eierstöcke. Die Gelbkörperreifung bleibt jetzt öfter aus, da nicht mehr regelmäßig jeden Monat eine reife Eizelle produziert wird. So entsteht ein Mangel an Progesteron. Der Östradiolspiegel hingegen ist meist noch auf einem normalen Niveau. Wir sprechen hier auch von einem Ungleichgewicht der Hormone. Dieses Ungleichgewicht zwischen Progesteron und Östrogen führt häufig zu Zyklusunregelmäßigkeiten. Es kann z.B. zur Verkürzung des Blutungsabstandes kommen, auch wird häufig eine intensivere oder länger andauernde Blutung als gewohnt beschrieben. Prämenstruelle Beschwerden wie Reizbarkeit, Brustspannen oder Kopfschmerzen können sich während dieser Phase verstärken. Die Perimenopause : Als Perimenopause (lat. peri = herum) wird die Phase um die Menopause herum beschrieben. Sie gilt als eigentlicher Zeitraum des Übergangs. Die Dauer dieser Phase wird mit ca. vier Jahren angegeben. Der Eisprung bleibt immer häufiger aus, da immer seltener Follikel in den Eierstöcken heranreifen. Das bewirkt u.a. ein Absinken des Östradiolspiegels. Der Zyklus wird deutlich unregelmäßiger bis hin zum Ausbleiben der Regelblutung. Dieses Wechselspiel ist für einige Beschwerden verantwortlich. Unser Gehirn registriert natürlich den Mangel an Sexualhormonen und versucht diesen Mangel auszugleichen. Die Hirnanhangsdrüse schüttelt jetzt sog. Botenstoffe wie das follikelstimulierende Hormon (FSH) und luteinisierende Hormon (LH) aus. Diese Botenstoffe sollen die Eierstöcke dazu anregen, wieder genauso viele Hormone wie früher zu produzieren. Das führt dazu, dass die Konzentration von FSH und LH um ein Vielfaches ansteigt, während die Östrogenkonzentration stetig weiter abnimmt. Dadurch können die typischen Wechseljahrbeschwerden wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Stimmungsschwankungen ausgelöst werden. Die Postmenopause: Ca. ein Jahr nach der letzten Monatsblutung beginnt die Postmenopause (lat. post = nach). Die Dauer ist sehr unterschiedlich und kann bis zum 65. Lebensjahr andauern, bis der Hormonhaushalt sich auf einem neuen Niveau stabilisiert hat. In dieser Phase findet kein Eisprung mehr statt, d.h. es wird kein Progesteron mehr produziert. Östrogene werden jetzt nur noch in kleinen Mengen gebildet. Dadurch nimmt das Risiko für Osteoporose zu, gegen das Frau aber aktiv vorgehen kann. Osteoporose-Vorbeugung: Die beste Vorbeugung einer Osteoporose ist eine gute Calciumversorgung.  Die Versorgung mit Mineralstoffen ist natürlich bereits in jungen Jahren sehr wichtig, um eine möglichst hohe Knochenmasse zu erreichen. Ab dem 35. Lebensjahr kommt es bereits zu einem vermehrten Abbau von Knochensubstanz − dann verlieren wir im Jahr ungefähr 1 Prozent davon. Eine ausreichende Calciumzufuhr erreichen wir durch Nahrungsmittel wie Milch, Joghurt und Käse. Aber auch grünes Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli oder Spinat sind sehr gute Calciumlieferanten. Vitamin D ist ebenfalls wichtig für starke Knochen – es steckt u.a. in fettreichen Fischsorten, Fischöl und Eigelb. Diesen Mineralstoff kann unser Körper auch selbst herstellen – dazu sollten wir uns täglich mindestens 30 Minuten im Tageslicht bewegen. Grundsätzlich ist eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung empfehlenswert. Eine Zufuhr von Calcium und Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel sollte nur bei drohender Mangelversorgung in Betracht gezogen werden. Lebensmittel, die viel Phosphat enthalten sollten selten verzehrt werden. Hierzu zählen Fleisch- und Wurstwaren, Schmelzkäse und Colagetränke. Reduzieren Sie möglichst Kaffee und Alkohol und verzichten Sie auf Tabak.  Das A&O und ein unverzichtbarer Baustein der Osteoporose-Vorbeugung ist regelmäßige Bewegung. Ob Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen – suchen Sie sich einen Sport, der zu Ihnen passt.
Wechseljahre Die Wechseljahre stellen für jede Frau einen besonderen Lebensabschnitt dar. Meist geprägt von Unsicherheit, Ängsten oder gar Depressionen. Jede Frau erlebt diese Zeit auf Ihre ganz individuelle Art. Das ganze Thema des Älterwerdens sowie die Akzeptanz seines eigenen Körpers sind sehr sensibel. Jede Frau sollte ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass dieser neue Lebensabschnitt auch neue Chancen bereithält. Natürlich aktiv und fit -  auch über 50. Wichtig ist, dass Sie sich selbst treu bleiben – Sie sind immer noch Sie – in jeder Hinsicht. Den körperlichen Symptomen, aber auch seelischen Problemen in dieser Zeit, können wir heute auf unterschiedlichste Weise begegnen. Es gibt eine Reihe von Therapiemöglichkeiten, die mittlerweile sogar bis tief in die Naturheilkunde hineinreichen. Gerne begleiten wir Sie während dieser wichtigen Lebensphase und unterstützten Sie mit einer individuellen, für Sie in Frage kommenden Therapie. Wichtig für uns ist, dass Sie sich nicht mit Ihren körperlichen, psychischen oder sexuellen Problemen allein fühlen. Wir sind für Sie da. Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis. Wissenswertes über die Wechseljahre Medizinisch werden die Wechseljahre auch als Klimakterium bezeichnet. Nach der Pubertät sind die Wechseljahre die zweite große hormonelle Umstellung im Leben einer Frau. Es handelt sich um einen ganz natürlichen und unvermeidlichen Prozess und nicht um eine Krankheit. Die Wechseljahre setzen ca. ab dem 40. Lebensjahr ein. Wir unterscheiden nachfolgende Phasen: Die Menopause: Als Menopause wird die letzte spontane, von den Eierstöcken gesteuerte Regelblutung bezeichnet. Wenn 12 Monate lang keine weitere Regelblutung mehr erfolgt ist, lässt sich der Zeitpunkt rückwirkend bestimmen. Die Prämenopause: Die Zeit vor der Menopause wird als Prämenopause bezeichnet (lat. prä = vor). Sie beginnt meistens zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Es kommt immer mehr zu einer Reduzierung der Funktion der Eierstöcke. Die Gelbkörperreifung bleibt jetzt öfter aus, da nicht mehr regelmäßig jeden Monat eine reife Eizelle produziert wird. So entsteht ein Mangel an Progesteron. Der Östradiolspiegel hingegen ist meist noch auf einem normalen Niveau. Wir sprechen hier auch von einem Ungleichgewicht der Hormone. Dieses Ungleichgewicht zwischen Progesteron und Östrogen führt häufig zu Zyklusunregelmäßigkeiten. Es kann z.B. zur Verkürzung des Blutungsabstandes kommen, auch wird häufig eine intensivere oder länger andauernde Blutung als gewohnt beschrieben. Prämenstruelle Beschwerden wie Reizbarkeit, Brustspannen oder Kopfschmerzen können sich während dieser Phase verstärken. Die Perimenopause : Als Perimenopause (lat. peri = herum) wird die Phase um die Menopause herum beschrieben. Sie gilt als eigentlicher Zeitraum des Übergangs. Die Dauer dieser Phase wird mit ca. vier Jahren angegeben. Der Eisprung bleibt immer häufiger aus, da immer seltener Follikel in den Eierstöcken heranreifen. Das bewirkt u.a. ein Absinken des Östradiolspiegels. Der Zyklus wird deutlich unregelmäßiger bis hin zum Ausbleiben der Regelblutung. Dieses Wechselspiel ist für einige Beschwerden verantwortlich. Unser Gehirn registriert natürlich den Mangel an Sexualhormonen und versucht diesen Mangel auszugleichen. Die Hirnanhangsdrüse schüttelt jetzt sog. Botenstoffe wie das follikelstimulierende Hormon (FSH) und luteinisierende Hormon (LH) aus. Diese Botenstoffe sollen die Eierstöcke dazu anregen, wieder genauso viele Hormone wie früher zu produzieren. Das führt dazu, dass die Konzentration von FSH und LH um ein Vielfaches ansteigt, während die Östrogenkonzentration stetig weiter abnimmt. Dadurch können die typischen Wechseljahrbeschwerden wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Stimmungsschwankungen ausgelöst werden. Die Postmenopause: Ca. ein Jahr nach der letzten Monatsblutung beginnt die Postmenopause (lat. post = nach). Die Dauer ist sehr unterschiedlich und kann bis zum 65. Lebensjahr andauern, bis der Hormonhaushalt sich auf einem neuen Niveau stabilisiert hat. In dieser Phase findet kein Eisprung mehr statt, d.h. es wird kein Progesteron mehr produziert. Östrogene werden jetzt nur noch in kleinen Mengen gebildet. Dadurch nimmt das Risiko für Osteoporose zu, gegen das Frau aber aktiv vorgehen kann. Osteoporose-Vorbeugung: Die beste Vorbeugung einer Osteoporose ist eine gute Calciumversorgung.  Die Versorgung mit Mineralstoffen ist natürlich bereits in jungen Jahren sehr wichtig, um eine möglichst hohe Knochenmasse zu erreichen. Ab dem 35. Lebensjahr kommt es bereits zu einem vermehrten Abbau von Knochensubstanz − dann verlieren wir im Jahr ungefähr 1 Prozent davon. Eine ausreichende Calciumzufuhr erreichen wir durch Nahrungsmittel wie Milch, Joghurt und Käse. Aber auch grünes Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli oder Spinat sind sehr gute Calciumlieferanten. Vitamin D ist ebenfalls wichtig für starke Knochen – es steckt u.a. in fettreichen Fischsorten, Fischöl und Eigelb. Diesen Mineralstoff kann unser Körper auch selbst herstellen – dazu sollten wir uns täglich mindestens 30 Minuten im Tageslicht bewegen. Grundsätzlich ist eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung empfehlenswert. Eine Zufuhr von Calcium und Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel sollte nur bei drohender Mangelversorgung in Betracht gezogen werden. Lebensmittel, die viel Phosphat enthalten sollten selten verzehrt werden. Hierzu zählen Fleisch- und Wurstwaren, Schmelzkäse und Colagetränke. Reduzieren Sie möglichst Kaffee und Alkohol und verzichten Sie auf Tabak.  Das A&O und ein unverzichtbarer Baustein der Osteoporose-Vorbeugung ist regelmäßige Bewegung. Ob Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen – suchen Sie sich einen Sport, der zu Ihnen passt.