Schwangerschaft Eine Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes sind eine aufregende Zeit. Alles ändert sich. Eine  Schwangerschaft bedeutet nicht selten ein Wechselbad der Gefühle. Glück, aber auch die Sorge, um das ungeborene Baby führen zu Unsicherheiten. Wir möchten Sie in diesem besonderen Lebensabschnitt intensiv begleiten. Nach der Feststellung Ihrer Schwangerschaft händigen wir Ihnen eine Mappe mit allen wichtigen Unterlagen über die Schwangerschaft und die Geburt aus. Diese Informationen sollen Ihnen als werdende Eltern helfen, Ängste auszuräumen und die Schwangerschaft als eine besondere Erfahrung des Glücks und der Freude wahrzunehmen. Mit unserer Baby-Glück-App begleiten wir Sie von Anfang an auch zuhause. Wöchentlich erhalten Sie nützliche Tipps und Wissenswertes rund um ihre Schwangerschaft. So können Sie die schönen Momente noch sicherer genießen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch jederzeit für Fragen zur Verfügung – als Partner  durch eine möglichst entspannte Zeit.   Darüber hinaus können Sie auch die Schwangerschaftsbegleitung durch unsere Hebammen Anne-Marie Stamm und Ineke Frerichs-Bronn  in Anspruch nehmen. Alles unter einem Dach – damit Sie sich voll und ganz auf die Geburt freuen können.  Vereinbaren Sie einen Termin – wir freuen uns auf Sie
Die Schwangerschaftsvorsorge Nach Feststellung Ihrer Schwangerschaft wird eine Erst-Blutentnahme veranlasst. Ihr Mutterpass wird ausgestellt und sollte ab jetzt Ihr ständiger Begleiter sein. Zusätzlich erfolgen eine Ernährungsberatung sowie die Aufklärung über die drei Ultraschalluntersuchungen, die während Ihrer Schwangerschaft laut Mutterschaftsrichtlinie durchgeführt werden sollen. Die Schwangerschaftsvorsorge erfolgt in 4-wöchigem Rhythmus. Bei jedem Arztbesuch wird Ihr Blutdruck gemessen, Ihr Gewicht und Ihr Urin kontrolliert. Diese Daten werden von uns in Ihrem Mutterpass dokumentiert. Um das Vorliegen eines Eisenmangels festzustellen, wird in regelmäßigen Abständen ein kleines Blutbild veranlasst. Weitere geplante Blutabnahmen finden in der 23. -  24. SSW (Glukosetoleranztest und 2. Antikörpersuchtest) und ab der 32. SSW (HBS-Antigen) statt. Ca. ab der 28. SSW erfolgen CTG-Untersuchung (Herztöne u. Wehenschreiber). Darüber hinaus halten wir eine Ergänzung durch diese Untersuchungen, während Ihrer Schwangerschaft, für sinnvoll: Toxoplasmose-Screening (Erst-Blutabnahme sowie ggf. Kontrollen) Toxoplasmose ist eine Infektion mit Parasiten, die bei Schwangeren zu Fehlgeburten und Missbildungen beim Ungeborenen führen können. TSH (Erst-Blutabnahme) Eine leichte Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen kann die gesunde Entwicklung Ihres Kindes während der Schwangerschaft beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall kommt es zu frühzeitigen Wehen oder gar zu einer Fehlgeburt. Ringelröteln (Erst-Blutabnahme) Ringelröteln können durch die Plazenta auf Ihr ungeborenes Kind übertragen werden. Dies kann zur Totgeburt, zu Wassereinlagerungen in verschiedenen Organen und zur Hemmung der Bildung von roten Blutkörperchen des Kindes und damit zur Anämie führen. Cytomegalie CMV (Erst-Blutabnahme) Bei Ihrem ungeborenen Kind kann CMV zu einer Reihe von Krankheitszeichen, Fehlbildungen oder gar zur Fehlgeburt führen. Eine Studie hat u.a. gezeigt, dass ¼ der schwerhörig geborenen Kinder ihr Hörvermögen aufgrund einer CMV-Infektion in der Schwangerschaft eingebüßt haben. Streptokokken-B-Abstrich (35.-38. SSW) Streptokokken-B können während der Geburt übertragen werden und zu schweren Infektionen des Kindes wie Lungenentzündung, Sepsis oder Hirnhautentzündung führen. Werden die Bakterien nachgewiesen, wird während der Geburt prophylaktisch Antibiotika gegeben. So kann in den meisten Fällen eine Infektion beim Neugeborenen in den ersten Lebenstagen vermieden werden. Tipp: Viele Krankenkassen beteiligen sich an diesen Untersuchungen. Sprechen Sie uns einfach an! Ultraschall-Untersuchungen nach Mutterschafts-Richtlinie Erster Ultraschall laut Richtlinie (9. – 12. SSW) In der 9. – 12. SSW erfolgt der erste große Ultraschall im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen. Dieser Ultraschall soll in erster Linie die Schwangerschaft bestätigen. Für die werdenden Eltern ist das meist ein sehr aufregendes Erlebnis. Der kleine Embryo ist schon sehr gut erkennbar und auch der Herzschlag kann über den Ultraschall gehört werden. Manchmal sind auch unkontrollierte Bewegungen zu sehen. Folgende Daten werden ermittelt Lage, Bewegungen und Herzaktivität des Babys Scheitel-Steiß-Länge (SSL) Feststellung der Einlings- oder Mehrlingsschwangerschaft Entwicklung von Gehirn, Organen und Gliedmaßen Frühzeitige Klarheit - Harmony® Test  (NIPT ab 11. SSW ) Während der Schwangerschaft enthält Ihr Blut DNA-Fragmente Ihres Kindes. Der Harmony-Pränataltest untersucht diese DNA-Fragmente in Ihrem Blut, um festzustellen, wie hoch das Risiko ist, dass Ihr Kind an Trisomie 21 (Down-Syndrom) oder zwei anderen Chromosomenstörungen, der Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) und der Trisomie 13 (Pätau-Syndrom) erkrankt ist. Es handelt sich um einen neuartigen DNA-basisierten Bluttest, der umfangreich an schwangeren Frauen im Alter von 18 – 50 Jahren untersucht wurde. Dabei haben klinische Studien gezeigt, dass der Harmony Test in 99 % aller Fälle Trisomie 21 erkennt und nur eine Falsch-Positiv-Rate von weniger als 0,1 % aufweist. Der Harmony-Pränataltest erfordert nur eine einzige Blutabnahme und kann bereits ab Schwangerschaftswoche  10+0 durchgeführt werden. Das verschafft frühzeitige Klarheit. Das Ergebnis liegt in der Regel nach rund 7 – 10 Werktagen vor. Die höhere Zuverlässigkeit und die niedrige Falsch-Positiv-Rate des Harmony Tests im Vergleich zu herkömmlichen Screening-Tests reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass aufgrund eines auffälligen Ergebnisses weitere Untersuchungen (z.B. eine Fruchtwasseruntersuchung) empfohlen werden. Ersttrimester-Screening auf Wunsch (13. – 14. SSW) Als Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Schwerpunkt in der Pränataldiagnostik (Degum Stufe II), können wir Ihnen u.a. das Ersttrimester-Screening als ergänzende Leistungen anbieten.  Am Anfang dieser Untersuchung steht ein ausführliches Gespräch, bei dem wir sowohl Ihre eigene als auch Ihre Familienanamnese erfragen. Darüber hinaus werden auch humangenetische Faktoren, die bei der Vererbung von Krankheiten eine Rolle spielen, erfasst. Im Anschluss führen wir eine intensive Ultraschalluntersuchung durch. Dabei bemühen wir uns, eine exakte Beurteilung der Extremitäten, der Hirnanlage, der Füllung der Harnblase und des Magens sowie der Beurteilung der Körperoberfläche vorzunehmen. Des Weiteren beurteilen wir die inneren Organanlagen wie Lunge, Leber, Zwerchfell, Nieren und Herz. So können bereits zu einem hohen Prozentsatz häufige Fehlbildungen ausgeschlossen werden. Darüber hinaus bemühen wir uns neben der Nackenfaltenmessung die sogenannten Zusatzmarker für die Risikoberechnung Ihres individuellen Risikos für das Vorliegen einer Chromosomenstörungen [13, 18 und 21] zu fassen. Das erhöht die Erkennungsrate genetischer Erkrankungen deutlich. Eine abschließende Blutabnahme mit Bestimmung des schwangerschaftsspezifischen Eiweißes PAPP-A und der β- Untereinheit des Schwangerschaftshormons HCG komplettieren das Ersttrimester-Screening. Die Ergebnisse dieser beiden Hormone fließen ebenfalls in die Risikoberechnung mit ein.   Alle Untersuchungsdaten werden abschließend in ein Risikokalkulationsprogramm eingegeben und so kann aus den Blutwerten, der Ultraschalluntersuchung und dem Alter der Mutter und weiteren anamnestischen Daten ein individuelles Risiko für das Vorliegen von Chromosomenstörungen ermittelt werden. Nach Vorlage der Ergebnisse sprechen wir alles mit Ihnen persönlich durch und stehen für Fragen selbstverständlich zur Verfügung. Da alle werdenden Eltern individuelle Bedürfnisse haben, bieten wir Ihnen unser Ersttrimester-Screening in zwei Varianten an: Ersttrimester-Screening (Klassische Nackenfaltenmessung) Ultraschalluntersuchung, Blutentnahme, Risikoberechnung, humangenetische Beratung Ersttrimester-Ultraschall-Screening Ultraschalluntersuchung, humangenetische Beratung Diese Variante ist vor allem für Eltern geeignet, die während der Schwangerschaft keine statistische Aussage über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Chromosomenstörung ihres Kindes wünschen, aber wissen möchten, ob die ausführliche Ultraschalluntersuchung Auffälligkeiten zeigt.  Tipp: Der beste Untersuchungszeitpunkt liegt zwischen SSW 13+0 – 13+5 Übrigens: Die meisten gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich an der Kostenübernahme des Ersttrimester- Screenings in hohem Maße (ca. 80%) Bitte klären Sie dieses persönlich mit Ihrer Krankenkasse! Zweiter Ultraschall nur Biometrie (19. – 22. SSW) Jetzt sind bereits alle Strukturen Ihres Babys entwickelt und es liegt auch schon ein relativ großes Fruchtwasserpolster vor. Das begünstigt eine systematische Untersuchung zu diesem Zeitpunkt. Vorher klären wir mit Ihnen in einem Gespräch, ob Sie lediglich die biometrischen Daten (Größe und Gewicht) ihres Baby untersucht haben möchten, oder aber ob Sie sich für das erweiterte Ultraschall nach Degum II entscheiden. Als qualifizierter Untersucher führt Dr.  Frank Wollenhaupt die erweiterte Fehlbildungsdiagnostik persönlich in unserer Praxis durch. Erweiterte Fehlbildungsdiagnostik – DEGUM II (19. – 22. SSW - Dr. Frank Wollenhaupt) In meiner Praxis führe ich eine Begutachtung nach den erweiterten Standards der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin durch (Degum Stufe II). Hierfür bin ich bereits seit 2009 zertifiziert. Auch Fachkollegen können mir per Überweisungsschein Risikoschwangere, aber auch Schwangere mit Fehlbildungsangst, direkt vorstellen. Der beste Zeitpunkt für die normal geplante erweiterte Fehlbildungsdiagnostik liegt zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche. Dann ist der Fetus mittels Ultraschall besonders gut zu untersuchen. In den allermeisten Fällen führen die Untersuchungen zu einer Bestätigung der normalen kindlichen Entwicklung. Dies gibt den werdenden Eltern Sicherheit und führt erfahrungsgemäß zu einer enormen emotionalen Entlastung. In Ausnahmefällen, in denen Fehlbildungen erkannt werden, ist es mein Anliegen, den werdenden Eltern in allen Fragen begleitend zur Seite zu stehen. Weiterführende Schritte, wie z.B. die  interdisziplinäre Kontaktaufnahme mit den zuständigen Pränatalzentren, können auf Wunsch von mir organisiert werden. Doppler-Sonographie Die Doppler-Sonographie wird regelmäßig mit der Fehlbildungsdiagnostik kombiniert. Sie ist eine besondere Form der Sonographie, bei der unter Ausnutzung des Doppler-Effektes der Blutfluss durch die Blutgefäße hörbar und sichtbar gemacht werden kann. So lassen sich farbliche Blutflüsse in verschiedenen Gefäßen der Plazenta und des Feten darstellen und beurteilen. Durch diese Methode können insbesondere Risikoschwangerschaften gut überwacht bzw. eine mögliche kindliche Versorgungsgefährdung frühzeitig erkannt werden. Eine Erinnerung fürs Leben (24. – 28. SSW) Eine 3D-Farbaufnahme Ihres Babys ist eine schöne Erinnerung und zugleich eine Überraschung für Verwandte und Freunde. Wer einen 3D-Ultraschall (Babyfernsehen) nutzen möchte, wählt dafür am besten einen Termin zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche. Dann ist das Baby schon sehr gut zu erkennen, hat aber noch genügend Bewegungsraum, um im Mutterleib zu „turnen“ und/oder sich drehen zu können. Gerne bieten wir diese Leistung auch Patientinnen an, die die eigentlichen Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen außerhalb unserer Praxis durchführen lassen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Baby. Drittes Screening laut Richtlinie (30. – 32. SSW) Jetzt findet die offiziell letzte Ultraschalluntersuchung laut Mutterschafts-Richtlinie statt. Es werden noch mal die Lage und Größenentwicklung des Babys, die Fruchtwassermenge sowie der Mutterkuchen kontrolliert. Praxisbesonderheit: In der Mutterschaftsrichtlinie ist eine Ultraschalluntersuchung am Geburtstermin nicht vorgesehen. Trotzdem führen wir dann grundsätzlich einen Ultraschall durch. Der Fokus liegt hierbei auf die Wachstumskontrolle, Messung der Fruchtwassermenge und Farbdoppleranalyse, um die kindliche Blutversorgung zu prüfen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auf Wunsch natürlich noch weitere Ultraschalluntersuchung an, die sogar zu einem großen Teil von Ihrer Krankenkasse unterstützt werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!
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Schwangerschaft Eine Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes sind eine aufregende Zeit. Alles ändert sich. Eine  Schwangerschaft bedeutet nicht selten ein Wechselbad der Gefühle. Glück, aber auch die Sorge, um das ungeborene Baby führen zu Unsicherheiten. Wir möchten Sie in diesem besonderen Lebensabschnitt intensiv begleiten. Nach der Feststellung Ihrer Schwangerschaft händigen wir Ihnen eine Mappe mit allen wichtigen Unterlagen über die Schwangerschaft und die Geburt aus. Diese Informationen sollen Ihnen als werdende Eltern helfen, Ängste auszuräumen und die Schwangerschaft als eine besondere Erfahrung des Glücks und der Freude wahrzunehmen. Mit unserer Baby-Glück-App begleiten wir Sie von Anfang an auch zuhause. Wöchentlich erhalten Sie nützliche Tipps und Wissenswertes rund um ihre Schwangerschaft. So können Sie die schönen Momente noch sicherer genießen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch jederzeit für Fragen zur Verfügung – als Partner  durch eine möglichst entspannte Zeit.   Darüber hinaus können Sie auch die Schwangerschaftsbegleitung durch unsere Hebammen Anne-Marie Stamm und Ineke Frerichs-Bronn  in Anspruch nehmen. Alles unter einem Dach – damit Sie sich voll und ganz auf die Geburt freuen können.  Vereinbaren Sie einen Termin – wir freuen uns auf Sie
Die Schwangerschaftsvorsorge Nach Feststellung Ihrer Schwangerschaft wird eine Erst- Blutentnahme veranlasst. Ihr Mutterpass wird ausgestellt und sollte ab jetzt Ihr ständiger Begleiter sein. Zusätzlich erfolgen eine Ernährungsberatung sowie die Aufklärung über die drei Ultraschalluntersuchungen, die während Ihrer Schwangerschaft laut Mutterschaftsrichtlinie durchgeführt werden sollen. Die Schwangerschaftsvorsorge erfolgt in 4-wöchigem Rhythmus. Bei jedem Arztbesuch wird Ihr Blutdruck gemessen, Ihr Gewicht und Ihr Urin kontrolliert. Diese Daten werden von uns in Ihrem Mutterpass dokumentiert. Um das Vorliegen eines Eisenmangels festzustellen, wird in regelmäßigen Abständen ein kleines Blutbild veranlasst. Weitere geplante Blutabnahmen finden in der 23. -  24. SSW (Glukosetoleranztest und 2. Antikörpersuchtest) und ab der 32. SSW (HBS-Antigen) statt. Ca. ab der 28. SSW erfolgen CTG-Untersuchung (Herztöne u. Wehenschreiber). Darüber hinaus halten wir eine Ergänzung durch diese Untersuchungen, während Ihrer Schwangerschaft, für sinnvoll: Toxoplasmose-Screening (Erst-Blutabnahme sowie ggf. Kontrollen) Toxoplasmose ist eine Infektion mit Parasiten, die bei Schwangeren zu Fehlgeburten und Missbildungen beim Ungeborenen führen können. TSH (Erst-Blutabnahme) Eine leichte Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen kann die gesunde Entwicklung Ihres Kindes während der Schwangerschaft beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall kommt es zu frühzeitigen Wehen oder gar zu einer Fehlgeburt. Ringelröteln (Erst-Blutabnahme) Ringelröteln können durch die Plazenta auf Ihr  ungeborenes Kind übertragen werden. Dies kann zur Totgeburt, zu Wassereinlagerungen in verschiedenen Organen und zur Hemmung der Bildung von roten Blutkörperchen des Kindes und damit zur Anämie führen. Cytomegalie CMV (Erst-Blutabnahme) Bei Ihrem ungeborenen Kind kann CMV zu einer Reihe von Krankheitszeichen, Fehlbildungen oder gar zur Fehlgeburt führen. Eine Studie hat u.a. gezeigt, dass ¼ der schwerhörig geborenen Kinder ihr Hörvermögen aufgrund einer CMV-Infektion in der Schwangerschaft eingebüßt haben. Streptokokken-B-Abstrich (35.-38. SSW) Streptokokken-B können während der Geburt übertragen werden und zu schweren Infektionen des Kindes wie Lungenentzündung, Sepsis oder Hirnhautentzündung führen. Werden die Bakterien nachgewiesen, wird während der Geburt prophylaktisch Antibiotika gegeben. So kann in den meisten Fällen eine Infektion beim Neugeborenen in den ersten Lebenstagen vermieden werden. Tipp: Viele Krankenkassen beteiligen sich an diesen Untersuchungen. Sprechen Sie uns einfach an! Ultraschall-Untersuchungen nach Mutterschafts- Richtlinie Erster Ultraschall laut Richtlinie (9. – 12. SSW) In der 9. – 12. SSW erfolgt der erste große Ultraschall im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen. Dieser Ultraschall soll in erster Linie die Schwangerschaft bestätigen. Für die werdenden Eltern ist das meist ein sehr aufregendes Erlebnis. Der kleine Embryo ist schon sehr gut erkennbar und auch der Herzschlag kann über den Ultraschall gehört werden. Manchmal sind auch unkontrollierte Bewegungen zu sehen. Folgende Daten werden ermittelt Lage, Bewegungen und Herzaktivität des Babys Scheitel-Steiß-Länge (SSL) Feststellung der Einlings- oder  Mehrlingsschwangerschaft Entwicklung von Gehirn, Organen und Gliedmaßen Frühzeitige Klarheit - Harmony® Test  (NIPT ab 11. SSW ) Während der Schwangerschaft enthält Ihr Blut DNA- Fragmente Ihres Kindes. Der Harmony-Pränataltest untersucht diese DNA- Fragmente in Ihrem Blut, um festzustellen, wie hoch das Risiko ist, dass Ihr Kind an Trisomie 21 (Down-Syndrom) oder zwei anderen Chromosomenstörungen, der Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) und der Trisomie 13 (Pätau- Syndrom) erkrankt ist. Es handelt sich um einen neuartigen DNA-basisierten Bluttest, der umfangreich an schwangeren Frauen im Alter von 18 – 50 Jahren untersucht wurde. Dabei haben klinische Studien gezeigt, dass der Harmony Test in 99 % aller Fälle Trisomie 21 erkennt und nur eine Falsch-Positiv-Rate von weniger als 0,1 % aufweist. Der Harmony-Pränataltest erfordert nur eine einzige Blutabnahme und kann bereits ab Schwangerschaftswoche  10+0 durchgeführt werden. Das verschafft frühzeitige Klarheit. Das Ergebnis liegt in der Regel nach rund 7 – 10 Werktagen vor. Die höhere Zuverlässigkeit und die niedrige Falsch- Positiv-Rate des Harmony Tests im Vergleich zu herkömmlichen Screening-Tests reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass aufgrund eines auffälligen Ergebnisses weitere Untersuchungen (z.B. eine Fruchtwasseruntersuchung) empfohlen werden. Ersttrimester-Screening auf Wunsch (13. – 14. SSW) Als Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Schwerpunkt in der Pränataldiagnostik (Degum Stufe II), können wir Ihnen u.a. das Ersttrimester- Screening als ergänzende Leistungen anbieten.  Am Anfang dieser Untersuchung steht ein ausführliches Gespräch, bei dem wir sowohl Ihre eigene als auch Ihre Familienanamnese erfragen. Darüber hinaus werden auch humangenetische Faktoren, die bei der Vererbung von Krankheiten eine Rolle spielen, erfasst. Im Anschluss führen wir eine intensive Ultraschalluntersuchung durch. Dabei bemühen wir uns, eine exakte Beurteilung der Extremitäten, der Hirnanlage, der Füllung der Harnblase und des Magens sowie der Beurteilung der Körperoberfläche vorzunehmen. Des Weiteren beurteilen wir die inneren Organanlagen wie Lunge, Leber, Zwerchfell, Nieren und Herz. So können bereits zu einem hohen Prozentsatz häufige Fehlbildungen ausgeschlossen werden. Darüber hinaus bemühen wir uns neben der Nackenfaltenmessung die sogenannten Zusatzmarker für die Risikoberechnung Ihres individuellen Risikos für das Vorliegen einer Chromosomenstörungen [13, 18 und 21] zu fassen. Das erhöht die Erkennungsrate genetischer Erkrankungen deutlich. Eine abschließende Blutabnahme mit Bestimmung des schwangerschaftsspezifischen Eiweißes PAPP-A und der β-Untereinheit des Schwangerschaftshormons HCG komplettieren das Ersttrimester-Screening. Die Ergebnisse dieser beiden Hormone fließen ebenfalls in die Risikoberechnung mit ein.   Alle Untersuchungsdaten werden abschließend in ein Risikokalkulationsprogramm eingegeben und so kann aus den Blutwerten, der Ultraschalluntersuchung und dem Alter der Mutter und weiteren anamnestischen Daten ein individuelles Risiko für das Vorliegen von Chromosomenstörungen ermittelt werden. Nach Vorlage der Ergebnisse sprechen wir alles mit Ihnen persönlich durch und stehen für Fragen selbstverständlich zur Verfügung. Da alle werdenden Eltern individuelle Bedürfnisse haben, bieten wir Ihnen unser Ersttrimester-Screening in zwei Varianten an: Ersttrimester-Screening (Klassische  Nackenfaltenmessung) Ultraschalluntersuchung, Blutentnahme, Risikoberechnung, humangenetische Beratung Ersttrimester-Ultraschall-Screening Ultraschalluntersuchung, humangenetische Beratung Diese Variante ist vor allem für Eltern geeignet, die während der Schwangerschaft keine statistische Aussage über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Chromosomenstörung ihres Kindes wünschen, aber wissen möchten, ob die ausführliche Ultraschalluntersuchung Auffälligkeiten zeigt.  Tipp: Der beste Untersuchungszeitpunkt liegt zwischen SSW 13+0 – 13+5 Übrigens: Die meisten gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich an der Kostenübernahme des Ersttrimester-Screenings in hohem Maße (ca. 80%) Bitte klären Sie dieses persönlich mit Ihrer Krankenkasse! Zweiter Ultraschall nur Biometrie (19. – 22. SSW) Jetzt sind bereits alle Strukturen Ihres Babys entwickelt und es liegt auch schon ein relativ großes Fruchtwasserpolster vor. Das begünstigt eine systematische Untersuchung zu diesem Zeitpunkt. Vorher klären wir mit Ihnen in einem Gespräch, ob Sie lediglich die biometrischen Daten (Größe und Gewicht) ihres Baby untersucht haben möchten, oder aber ob Sie sich für das erweiterte Ultraschall nach Degum II entscheiden. Als qualifizierter Untersucher führt Dr.  Frank Wollenhaupt die erweiterte Fehlbildungsdiagnostik persönlich in unserer Praxis durch. Erweiterte Fehlbildungsdiagnostik – DEGUM II (19. – 22. SSW - Dr. Frank Wollenhaupt) In meiner Praxis führe ich eine Begutachtung nach den erweiterten Standards der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin durch (Degum Stufe II). Hierfür bin ich bereits seit 2009 zertifiziert. Auch Fachkollegen können mir per Überweisungsschein Risikoschwangere, aber auch Schwangere mit Fehlbildungsangst, direkt vorstellen. Der beste Zeitpunkt für die normal geplante erweiterte Fehlbildungsdiagnostik liegt zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche. Dann ist der Fetus mittels Ultraschall besonders gut zu untersuchen. In den allermeisten Fällen führen die Untersuchungen zu einer Bestätigung der normalen kindlichen Entwicklung. Dies gibt den werdenden Eltern Sicherheit und führt erfahrungsgemäß zu einer enormen emotionalen Entlastung. In Ausnahmefällen, in denen Fehlbildungen erkannt werden, ist es mein Anliegen, den werdenden Eltern in allen Fragen begleitend zur Seite zu stehen. Weiterführende Schritte, wie z.B. die  interdisziplinäre Kontaktaufnahme mit den zuständigen Pränatalzentren, können auf Wunsch von mir organisiert werden. Doppler-Sonographie Die Doppler-Sonographie wird regelmäßig mit der Fehlbildungsdiagnostik kombiniert. Sie ist eine besondere Form der Sonographie, bei der unter Ausnutzung des Doppler-Effektes der Blutfluss durch die Blutgefäße hörbar und sichtbar gemacht werden kann. So lassen sich farbliche Blutflüsse in verschiedenen Gefäßen der Plazenta und des Feten darstellen und beurteilen. Durch diese Methode können insbesondere Risikoschwangerschaften gut überwacht bzw. eine mögliche kindliche Versorgungsgefährdung frühzeitig erkannt werden. Eine Erinnerung fürs Leben (24. – 28. SSW) Eine 3D-Farbaufnahme Ihres Babys ist eine schöne Erinnerung und zugleich eine Überraschung für Verwandte und Freunde. Wer einen 3D- Ultraschall (Babyfernsehen) nutzen möchte, wählt dafür am besten einen Termin zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche. Dann ist das Baby schon sehr gut zu erkennen, hat aber noch genügend Bewegungsraum, um im Mutterleib zu „turnen“ und/oder sich drehen zu können. Gerne bieten wir diese Leistung auch Patientinnen an, die die eigentlichen Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen außerhalb unserer Praxis durchführen lassen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Baby. Drittes Screening laut Richtlinie (30. – 32. SSW) Jetzt findet die offiziell letzte Ultraschalluntersuchung laut Mutterschafts-Richtlinie statt. Es werden noch mal die Lage und Größenentwicklung des Babys, die Fruchtwassermenge sowie der Mutterkuchen kontrolliert. Praxisbesonderheit: In der Mutterschaftsrichtlinie ist eine Ultraschalluntersuchung am Geburtstermin nicht vorgesehen. Trotzdem führen wir dann grundsätzlich einen Ultraschall durch. Der Fokus liegt hierbei auf die Wachstumskontrolle, Messung der Fruchtwassermenge und Farbdoppleranalyse, um die kindliche Blutversorgung zu prüfen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auf Wunsch natürlich noch weitere Ultraschalluntersuchung an, die sogar zu einem großen Teil von Ihrer Krankenkasse unterstützt werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!
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